Eine der häufigsten Fragen unserer Kunden dreht sich um die Festplatten, die im Netzwerkspeicher verbaut werden.
Für alle NAS-Server benutzen wir zum Zeitpunkt dieses Blog-Eintrags folgende Platten:
1,0TB: Western Digital WD10EZRX oder Seagate ST1000DM003 (5400 bzw. 5900 RPM)
2,0TB: Seagate ST2000DL003 (5900 RPM)
3,0TB: Seagate ST3000DM001 (5900 RPM)
Diese Festplatten sind uneingeschränkt zu allen bei uns erhältlichen Netzwerkspeichern kompatibel. Wir versuchen Sie zeitnah auf diesem Blog zu informieren, wenn wir uns für eine neue Standard-Festplatte entscheiden. Sollten Sie aus irgend einem Grund eine andere Platte wünschen, montieren wir selbstverständlich auch gerne Ihr Wunschmodell, soweit kompatibel und verfügbar. Da wir nur eine gewisse Produktpalette in großen Mengen einkaufen, können wir Ihr gewünschtes NAS mit anderen Festplatten in der Regel nicht zu den gewohnt günstigen Preisen aus dem Shop anbieten.
4,0TB Festplatten bald verfügbar:
In Kürze können Sie Ihr NAS dann auch mit den neuen 4TB-Platten erwerben. Wir überarbeiten das Sortiment gerade und führen Kompatibilitätstests durch. Welches Modell wir dafür verwenden geben wir bekannt, sobald die Tests abgeschlossen sind.
Apropos einbauen:
Wer bei uns sein NAS mit Platten kauft und zusätzlich eine Speichererweiterung oder Netzwerkkarte bestellt, bekommt diese ab sofort ebenfalls mit eingebaut!
Besonders für die Kunden, die trotz des derzeit durchgehend schlechten Wetters den Weg in unser Geschäft in Ilmenau gefunden haben, ohne vorher im Shop zu stöbern, ist eine Rückfrage immer besonders ungewohnt: “Was denn für ein Kabel?”. Für den Kunden ist natürlich klar was er sucht: Netzwerkkabel, 25 Meter, Farbe egal.
Wir führen in unserem Shop aber jede Menge verschiedene Kabel für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke im Netzwerk. Welches Kabel nun benötigt wird, hängt also von vielen Faktoren ab; das falsche Kabel lässt sich unter Umständen nicht montieren oder funktioniert einfach nicht richtig:
Hier gibt es grundsätzlich 2 verschiedene Typen zur Auswahl:
flexibles “Patchkabel” ist die wohl bekannteste Form, die unter anderem dafür verwendet wird, den eigenen Rechner mit dem Netzwerkswitch oder Router zu verbinden. Patchkabel bestehen intern aus Litze, also vielen kleinen Drähten, die nicht für die Hausinstallation (also das Anschließen von Netzwerkdosen) geeignet sind. Neben Patchkabel gibt es dann noch so genanntes “Cross-Over-Kabel”, eine in 10/100-Mbit Umgebungen noch häufig anzutreffende Form von Kabeln, die dazu verwendet wurde, PCs mit PCs oder Hubs mit Hubs zu verbinden. Der Grund hierfür war, dass auf einem Adernpaar gesendet und auf dem anderen empfangen worden ist, so dass die Adernpaare in der Mitte “über Kreuz getauscht” werden mussten, wenn beide Geräte davon ausgehen, vom gleichen Typ zu sein. Moderne Geräte, die Gigabit unterstützen, unterstützen auch Auto-Negotiation (das automatische Aushandeln, auf welchem Adernpaar gesendet und auf welchem empfangen wird). Dieser Typ ist somit in Neuinstallationen eigentlich überflüssig und verschwindet mehr und mehr vom Markt. Wenn Sie Gigabit einsetzen, ist es also egal, ob Sie Cross-Over- oder Patchkabel verwenden. Obwohl diese Kabel als Meterware verkauft werden, ist die gängige Form hier das vorkonfektionierte Kabel, fertig mit Steckern und in den “üblichen” Längen.
starres “Verlegekabel” wird verwendet, um in der Hausinstallation Netzwerkdosen oder Patchpanels anzuschließen! Meistens wird es unterputz oder im Kabelkanal verlegt. Diese Kabel bestehen aus Massivdraht, der sich mit dem passenden Werkzeug sehr einfach und sicher montieren lässt. Dafür sind sie für die Montage von Netzwerksteckern ungeeignet und werden nur als Meterware oder als Rolle verkauft.
Für eine Neuinstallation ist im Heim- und Bürobereich derzeit nur Gigabit eine sinnvolle Basis: Fast Ethernet (100Mbit) ist einfach zu langsam (Datenübertragungsraten von ~12 MB/s) und 10GbE übermäßig teuer und kaum unterstützt. Allerdings kann es durchaus sinnvoll sein, den Dateiserver im Büro über einen 10GbE-Uplink zu betreiben. Alle verbreiteten Netzwerkkabel unterstützen Gigabit, so dass für den Anschluss des eigenen Rechners eigentlich jedes Kabel verwendet werden kann.
“Cat5e” ist für die Übertragung mit Bandbreiten von bis zu 100 MHz geeignet und damit für Gigabit völlig ausreichend.
“Cat6″ ist für Bandbreiten bis 250 MHz geeignet und bietet somit für 10GbE eigentlich nicht genug Bandbreite. Für kurze Stecken ist die Übertragung von 10GbE zwar möglich, aber nicht empfehlenswert. Dafür ist Cat6 aber besonders beliebt, um bei normaler Gigabit-Geschwindigkeit lange Strecken ohne Leistungsverlust zu überwinden.
“Cat6a” bietet eine stabile Bandbreite von 500 MHz. Das reicht zwar rechnerisch auch noch nicht für 10GbE (laut Standard 650 MHz), kann aber für “kurze” Stecken (bis ca. 30m) dafür verwendet werden. Auf dem Kabel tritt zwar ein Leistungsverlust auf, dieser ist aber bei weniger als 30m noch so klein, dass immer noch ein ausreichend starkes Signal ankommt.
“Cat7″ bietet 600 MHz Bandbreite, Cat7a sogar 1000 MHz. Leider ist Cat7 der erste Standard, bei dem nicht mehr der bekannte RJ-45 Stecker eingesetzt werden kann, da dieser bauartbedingt nicht für derart hohe Frequenzen verwendbar ist. Bis eine nennenswerte Produktpalette mit den neuen Steckern verfügbar ist, verkaufen wir keine Cat7-Patchkabel. Allerdings haben wir bereits Cat7-Verlegekabel im Angebot, die wir auch für die Hausinstallation empfehlen. Wenn 10GbE erstmal in den Massenmarkt eingedrungen ist, müssen für ein Upgrade keine neuen Kabel verlegt sondern nur die Netzwerkdosen getauscht werden.
Für den Endkunden ohne Kentnisse der Elektrotechnik eher uninteressant, aber auf dem Markt immer häufiger anzutreffen sind außerdem weitere Abkürzungen für die verwendete Technologie, z.B. “S/FTP”. Der Buchstabe vor dem “/” oder “-” steht für die Abschirmung nach draußen, der Buchstabe dahinter für die Abschirmung der einzelnen Adernpaare. Die letzen beiden Bustaben sind heute immer “TP” und stehen für “twisted pair”, also paarweise verdrillte Hin- und Rückleitungen.
Beispielsweise steht “S/FTP” für “screened foiled shielded twisted pair” und beschreibt ein Kabel, dessen verdrillte Adernpaare mittels einer Metallfolie gegeneinander abgeschirmt sind und das außerdem unter der Isolierung noch einmal über eine Abschirmung aus Drahtgeflecht verfügt. Das hört sich zwar hochwertig an, bietet dem Endkunden aber genau so viel Information, wie dass ein Intel Core i7 in 32nm-Technologie gefertigt wird. Verlassen Sie sich in diesem Fall lieber auf die unterstütze Bandbreite. Sollten Sie Ihr Netzwerkkabel unter elektrisch besonders schwierigen Fällen (z.B. im Kabelkanal direkt neben stark belasteten Stromkabeln) einsetzen wollen, empfehlen wir im Zweifelsfall S/FTP.
Die oben genannten Werte für die Bandbreite wurden auf der Standardkonfiguration “5m Patchkabel – Netzwerkdose – 90m Verlegekabel – Netzwerkdose – 5m Patchkabel” ermittelt. Da Patchkabel messbar schlechtere elektrische Eigenschaften als Verlegekabel besitzen, können Sie nicht davon ausgehen, mit sehr langen Patchkabeln hervorragende Ergebnisse zu erzielen. Darüber hinaus entstehen an Netzwerkdosen Kontaktwiderstände, die im Zweifelsfall auch nicht vernachlässigt werden dürfen. Besonders anfällig hierfür sind die gerne verwendeten Kupplung-Kupplung-Adapter zum Zusammenstecken von 2 Netzwerkkabeln.
Wenn Sie also lange Patchkabel und/oder viele Netzwerkdosen auf einer Strecke von über 50m einsetzen wollen, sollten Sie entweder bessere Kabel (Cat6a statt Cat5e) verwenden oder Switches zum auffrischen des Signals auf halber Strecke einplanen. Strecken unter 50m funktionieren bei Gigabit in aller Regel problemlos, also keine Panik!
Wer sich hierüber hinaus über Netzwerkkabel informieren möchte, findet auf der Wikipedia-Seite “Twisted-Pair-Kabel” weiterführende Informationen. Natürlich helfen wir Ihnen auch gerne telefonisch oder per Email bei der Planung Ihres Netzwerks.
Mit der Firmware-Version 3.6 rüstet auch QNAP auf: Im Gegensatz zu Synology stehen hier (neben der ebenfalls vorhandenen Cloud) Features für den professionellen Einsatz im Vordergrund:
Mit Serverdiensten für Proxy, VPN und LDAP können weitere wichtige Netzwerkfeatures auf das NAS verlegt werden.
Mit der neuen Firmware unterstützen die TurboStations der x79-Serie nun auch eine neue Form der Erweiterung: Mit dem angekündigten JB-1200U-RP wird in naher Zukunft eine Erweiterung für 12 Festplatten verfügbar sein, die über das Hauptgerät verwaltet werden.
Ab 16.01. wird die neue Beta-Version des Synology DiskStation Managers (DSM) auf der Synology-Website zum Download bereitstehen.
Neben der neuen, verbesserten Benutzeroberfläche punktet die neue Firmware mit Apps für Android Tablets sowie den Kindle Fire. Außerdem wird erstmals der “Synology Cloud Service” vorgestellt, den wir uns in naher Zukunft noch einmal genauer anschauen werden.
Hinweis: Wir liefern unsere DiskStations bis zum Abschluss der Betaphase weiterhin mit dem DSM in der Version 3.2 aus.
Als einer der ersten Hersteller überhaupt hat Synology ein Zertifikat für die vollständige Unterstützung von vSphere 5 erhalten. Allerdings gilt das Zertifikat nur für die neue xs-Serie (DS3611xs, RS3411xs, RS3411RPxs).
Synology erhofft sich damit die xs-Serie als preisgünstiges und flexibles Storage-Backend in virtualisierten Umgebungen vermarkten zu können.
Zur Pressemeldung bei Synology.com
Ab sofort gibt’s bei xtivate auch die neue V-Serie von Thecus. Mit von der Palette sind der N8900V, der N12000V und der N16000V.
Das V steht hierbei für “value” und stellt die preisgünstigere Variante der großen NAS-Speicher dar, quasi die Einsteiger-Lösung im Profi-Bereich von Thecus.
Immerhin bietet die V-Serie deutlich mehr Leistung als der 8800PRO, der Preis ist im Gegensatz zu den Geräten ohne V auch wirklich attraktiv. Dafür bekommt der Kunde aber eben auch nur Desktop-Komponenten und halb so viel RAM. Wer auf den stärkeren Prozessor verzichten kann, kann den RAM aber auch günstig nachkaufen und so eine Menge Geld sparen.
Alle Thecus-NAS bei XtivateGleich 4 neue Netzwerkspeicher stehen in den Startlöchern: DS712+, DS212, DS212+ und DS212j sind ab sofort lieferbar.
Die DS712+ kommt im neuen Hot-Swap Gehäuse mit den aus DX510 und DS1511+ bekannten Wechselramen. Außerdem wurde der Prozessortakt auf 1,8 GHz erhöht und eine zweite Gigabit-LAN Schnittstelle für Link Aggregation eingebaut.
Auch die anderen drei 2-bay Geräte wurden mit schnelleren Prozessoren und neuen Gehäusen ausgestattet. DS212+ und DS212 besitzen jetzt außerdem erstmals zwei USB 3.0 Anschlüsse sowie einen integrierten SD-Kartenleser.
Ganz schön verwirrend? Um das für Sie ideale 2-bay NAS von Synology zu finden, hilft vielleicht ein Blick in unsere Tabelle:
Außerdem wird es demnächst eine RS212 für den Rackmount-Einsatz geben. Auch wenn den Release-Termin noch unbekannt ist (das NAS ist auch noch nicht auf der Seite von Synology zu finden), liegt uns bereits ein Datenblatt vor: Mit einem 1,6 GHz Prozessor und 256 MB RAM bricht das Gerät zwar keinen Geschwindigkeitsrekord, kann aber mit einer Einbautiefe von nur 12″ in herkömmlichen Wandschränken montiert werden. Außerdem soll auch hier eine zweite Gigabit-LAN Schnittstelle und eSATA an Board sein.
Alle Synology-Netzwerkspeicher im Shop
QNAP verpasst seiner x19P-Serie ein Update: Die neuen Boxen TS-419P II, TS-219P II und TS-119P II verfügen jetzt statt dem 1,6 GHz Marvell Prozessor über den Nachfolger mit 2,0 GHz. Ansonsten wurde das System nicht verändert: Entgegen erster Vermutungen gibt es weder USB 3.0 noch SATA 6G.
Dafür soll der neue Prozessor laut Herstellerangaben die Übertragungsrate auf über 109 MB/s im Lesebetrieb und 75 MB/s beim Schreiben steigern, während der Stromverbrauch weiterhin so angenehm niedrig wie beim Vorgänger bleibt.
Die Neuen bei uns im Shop: TS-419P II, TS-219P II, TS-119P IIHeute vor genau 4 Jahren haben wir den ersten Thecus Service Plus verkauft. Auch wenn unser Ladengeschäft in Ilmenau an einem Sonntag geschlossen bleibt und daher niemand zum feiern da ist, verdient dieser Tag zumindest einen kurzen Blogeintrag:
Bereits vor 4 Jahren waren die Netzwerkspeicher von Thecus gerade für Unternehmen eine beliebte und preisgünstige Storage-Lösung. Aber auch schon damals konnte der Ausfall des Gerätes den gesamten Geschäftsbetrieb lahmlegen: Da jede Minute Systemausfall viel Geld kosten kann, haben einige unserer Kunden einfach 2 baugleiche Geräte gekauft und eins für den Fall der Fälle im Regel verstauben lassen.
Als günstigere Lösung für dieses Problem hat sich xtivate daher den “Thecus Service Plus” (TSP) ausgedacht: Wenn dieser zusätzlich zum Gerät bei uns gekauft wird, verlängern wir die Garantie auf 3 Jahre und schicken im Falle eines Ausfalls per Express-Versand ein Leihgerät zum Kunden, damit dieser zeitnah weiterarbeiten kann. Gleiches gilt für die Festplatten.
Im Laufe der Zeit haben wir diesen Service immer weiter ausgebaut: Inzwischen gibt es ähnliche Leistungen für Synology Netzwerkspeicher (Synology GOLD-SERVICE) sowie QNAP TurboStations (QNAP GOLD-SERVICE). Für kleinere, auf Privatkunden zugeschnittene NAS-Lösungen, bieten wir außerdem noch preisgünstigere Services ohne Express-Versand an.
Für den stetig wachsenden Bestand unserer Leihgeräte, sind inzwischen schon einige Quadratmeter Lagerfläche notwendig. Dennoch hat selbst das älteste Gerät im Bestand, ein Thecus N5200BR Pro, nur eine dünne Staubschicht angesetzt: Auch wenn die Services für dieses Gerät langsam auslaufen, kommt er doch noch hin und wieder zum Einsatz. In diesem Sinne: Happy Birthday TSP und vielen Dank für das Vertrauen, das hunderte von zufriedenen Kunden in unsere Service-Leistungen gesetzt haben.