Archiv für die 'NAS' Kategorie

Welche Festplatten verbaut Ihr?

Eine der häufigsten Fragen unserer Kunden dreht sich um die Festplatten, die im Netzwerkspeicher verbaut werden.

Für alle NAS-Server benutzen wir zum Zeitpunkt dieses Blog-Eintrags folgende Platten:

1,0TB: Samsung HD103SJ (7200 RPM)
2,0TB: Seagate ST2000DL004 (5400 RPM)
3,0TB: Seagate ST3000DM001 (7200 RPM)
4,0TB: Hitachi 5k4000 (5700 RPM, 24/7 zertifiziert)

Diese Festplatten sind uneingeschränkt zu allen bei uns erhältlichen Netzwerkspeichern kompatibel. Wir versuchen Sie zeitnah auf diesem Blog zu informieren, wenn wir uns für eine neue Standard-Festplatte entscheiden. Sollten Sie aus irgend einem Grund eine andere Platte wünschen, montieren wir selbstverständlich auch gerne Ihr Wunschmodell, soweit kompatibel und verfügbar. Da wir nur eine gewisse Produktpalette in großen Mengen einkaufen, können wir Ihr gewünschtes NAS mit anderen Festplatten in der Regel nicht zu den gewohnt günstigen Preisen aus dem Shop anbieten.

Apropos einbauen:

Wer bei uns sein NAS mit Platten kauft und zusätzlich eine Speichererweiterung oder Netzwerkkarte bestellt, bekommt diese ab sofort ebenfalls mit eingebaut!

Synology RS2212+/RS2212RP+ veröffentlicht

Synology RS2212+Die Synology RackStations RS2212+ und RS2212RP+ sind ab sofort bei uns erhältlich. Die 10-Bay-Rackserver werden von einem 2,13GHz-Dualcore-Prozessor angetrieben und sind mit 1GB RAM ausgestattet, der auf 3 GB erweitert werden kann.

Damit erzielen die beiden Modelle Lesegeschwindigkeiten von 200,73 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von 194,32MB/s bei RAID 5 mit aktivierter Link Aggregation. Dabei wurde der Stromverbrauch gegenüber seinen Vorgängern um 33% auf 88 Watt reduziert.

Die beiden Geräte sind durch Failover, Hot-Swap fähigen Festplatten, Passivlüftern und redundanten Lüftermechanismus für Hochverfügbarkeitssysteme in kleinen und mittelständischen Unternehmen konzipiert. Die RS2212RP+ verfügt zudem noch über ein redundantes Netzteil.

Genauere Informationen zu der RS2212+ und RS2212RP+ finden Sie bei Synology.

 

Synology DS412+ verfügbar

Ab sofort ist die Synology DS412+ in unserem Shop verfügbar. Das 4-Bay-NAS ist vor allem für den Einsatz in kleinen und mittleren Unterehmen konzipiert.

Neue NAS-Generation: QNAP stellt x69-Serie vor

Besucher der CeBit konnten am QNAP-Stand bereits die neuen Geräte bewundern. In den von der x59-Serie gewohnten Gehäusen steckt neue, auf dem Intel Atom D2700 basierende Hardware. Einzige Änderung am Gehäuse: Der in der x59 Pro II Serie eingeführte USB3.0-Port wurde wieder auf die Rückseite verlegt.

Die NAS-Server werden als 2-bay, 4-bay, 5-bay, 6-bay und 8-bay verkauft.

TS-269 Pro

TS-469 Pro

TS-569 Pro

TS-669 Pro

TS-869 Pro

HDD-Slots

2

4

5

6

8

CPU

Intel Atom D2700 @ 2x 2,13 GHz

RAM

1GB DDR3

eSATA

2x

USB 3.0

2x

USB 2.0

5x

Ein konkreter Release-Termin wurde uns nicht genannt, wir gehen aber davon aus, dass wir Ihnen die neuen Server in den nächsten Wochen anbieten können.

Die Original-Pressemitteilung von QNAP finden Sie hier.

zur TS-269 Pro im Shop
zur TS-869 Pro im Shop

Netzwerkspeicher auch übers Internet nutzen

Spätestens seit iPhone und Co sind viele Internetnutzer nahezu permanent online. Warum dann nicht von Unterwegs auf die Daten des eigenen NAS-Servers zugreifen? Zum Beispiel könnten Sie so mit dem Handy auf Ihre komplette Musiksammlung zugreifen, hätten Ihre Daten immer parat oder könnten Ihren Freunden den Zugriff auf gemeinsam genutzte Dateien gewähren. Das funktioniert tatsächlich, erfordert aber einige Konfigurationsarbeit.

In diesem Howto möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihren NAS-Server ins Internet bringen ohne für jedermann Tür und Tor zu Ihren Daten zu öffnen. Da die Konfiguration jedes Routers anders funktioniert, sollten Sie sich mit der Menüoberfläche Ihres Gerätes vertraut machen.

DDNS

Wer sich, wie die meisten Nutzer, über eine DSL-Verbindung ins Internet einwählt, erhält bei jeder Neueinwahl eine freie IP-Adresse aus dem Pool seines Internet Service Providers. Zusätzlich gibt es bei den meisten Providern noch einmal am Tag eine Zwangstrennung. Das führt dazu, dass Ihr Router mindestens einmal alle 24 Stunden eine neue Adresse bekommt.

Damit Sie sich nicht jeden Tag eine neue Adresse merken müssen, und Ihnen im Urlaub auch niemand der Daheimgebliebenen die aktuelle Adresse mitteilen muss, erstellen wir zunächst einen „dynamischen“ Domain Name System (DNS) Eintrag. Dabei handelt es sich um eine Internetadresse wie „beispiel.dyndns.org“, über die Sie von außen Zugriff auf Ihr Heimnetzwerk erhalten können.

Einen kostenlosen DDNS Eintrag können Sie bei einem der zahlreichen Anbieter, wie „dyndns.org“ oder „no-ip.com“ einfach online registrieren. Die automatische Synchronisation lässt sich dann im DSL-Router einrichten. Einige Hersteller, wie z.B. QNAP oder Synology bieten dies auch, inklusive Account-Erstellung, über die Weboberfläche ihrer NAS-Geräte an.

 

Network Adress Translation – NAT

Alle im Heimnetzwerk befindlichen Geräte erhalten von Ihrem Router eine eigene IP-Adresse aus einem Pool von speziell dafür reservierten, im Internet nicht vergebenen Adressen. 65.536 Adressen bietet z.B. der Bereich von 192.168.0.0 bis 192.168.255.255.

Dadurch hat nun zwar jedes im lokalen Netzwerk befindliche Gerät eine eigene Adresse und kann im LAN auch über diese erreicht werden, jedoch bietet Ihr Router nach Außen nur eine IP-Adresse bzw. Ihren neuen DDNS-Namen. Für eine Verbindung, welche vom Heimnetzwerk aus ins Internet initiiert wird, stellt das kein Problem dar. Der DSL-Router ist informiert, welches Gerät die Verbindung nach außen geöffnet hat. Somit kann er dann auch die entsprechende Gegenverbindung zurück zum Initiator im Heimnetzwerk aufbauen.

Für eine Verbindung ist neben der Zieladresse auch die Angabe eines Ports nötig, auf welchem das Zielgerät auf Verbindungsanfragen wartet. Weiterhin wird über den Port kommuniziert, um welche Art von Dienst es sich handelt. Die Portnummer darf dabei die Werte 0 bis 65535 annehmen, wobei für standardisierte Anwendungen Ports im Bereich 0 bis 1023 reserviert sind. Eine Übersicht dazu finden Sie hier.

Ihr Router verwirft jeden Verbindungsversuch von Außen, für den keine Anfrage aus dem Heimnetzwerk bestet. – Er weiß schließlich auch nicht, wohin das entsprechende Paket weitergeleitet werden muss. Außerdem bietet das natürlich für die Geräte in Heimnetzwerk schon ein gewisses Grundlevel an Sicherheit.

Genau diese Richtlinie möchten wir im Folgenden untertunneln. – Sie möchten schließlich von Außen auf Ihren Netzwerkserver zugreifen. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie mit den folgenden Schritten ein Stückchen Sicherheit aufgeben, da Ihr Netzwerkserver von nun an im Internet auffindbar und auch angreifbar sein wird. Nutzen Sie daher sichere Passwörter und deaktivieren Sie Zugriffsmöglichkeiten, die keine Passwörter benötigen (z.B. den Gast-Account).

Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten, von denen wir Ihnen mit UPNP und der manuellen Portweiterleitung zwei vorstellen möchten.

UPNP

Die einfachere der beiden Möglichkeit ist „Universal Plug and Play“. Für die Nutzung ist nur eine Aktivierung auf dem DSL-Router notwendig. Sobald ein Gerät im Heimnetzwerk einen Dienst über UPNP bereitstellt wird der DSL-Router informiert, welche Ports er für welchen Dienst zum Internet offen zu halten und auf Anfragen zu lauschen hat. Für einige Dienste gibt es bereits standardisierte UPNP-Protokolle.

Geht nun auf dem entsprechenden Port eine Anfrage ein, wird die Verbindung vom Router an den Netzwerkteilnehmer weitergeleitet, welcher die UPNP-Weiterleitung beim Router registriert hat.

Da dies alles automatisch abläuft und jeder Netzwerkteilnehmer über UPNP mögliche Verbindungswünsche beim Router anmelden kann, ist dies sicherheitstechnisch jedoch höchst bedenklich.

Manuelle Portweiterleitung

Als Alternative kann man auch alle von außerhalb zulässigen Verbindungsanfragen und deren Weiterleitung zum entsprechenden Gerät im Heimnetzwerk von vorn herein definieren. Dazu bieten die meisten Router im Konfigurationsmenü die Einrichtung so genannter „virtueller Server“.

Die Erfassung erfolgt dann meist über eine Tabelle in welcher man die Weiterleitungsregeln definiert, allgemein mit folgender Form: „IP des Gerätes im Heimnetzwerk“, „dessen Port(s)“, „externe Port(s)“, „zu verwendendes Netzwerkprotokoll“

Der Eintrag „192.186.7.25 | 5005 | 53728 | TCP“ könnte z.B. den Zugriff über „WebDAV“, was auf einem NAS mit der lokalen IP-Adresse „192.168.7.25“ auf Port „5005“ läuft, vom Internet aus über Port „53728“ mit dem TCP-Protokoll „http“ ermöglichen.

Der Dienst auf dem NAS wäre dann über das Internet mittels Webbrowser unter „http://DDNS-Name:53728“ erreichbar.

Allgemein ist es ratsam, möglichst hohe externe Portnummern zu wählen um die nun am Router offenden Ports für potentielle Angreifer nicht sofort entdeckbar zu machen. Außerdem vermeiden Sie es so, Ports von Standardanwendungen zu blockieren.

Bei einigen Diensten, wie z.B. FTP oder Webdav, ist es notwendig für die Antwort mehrere externe Ports zu reservieren. – Welche Ports benötigt werden, können Sie z.B. aus Wikipedia-Artikeln zum entsprechenden Protokoll erfahren.

Beispiel: Webinterface der Synology DiskStation freigeben

Soviel zur Theorie. Um die ganze Prozedur einmal zu demonstrieren, richten wir den externen Zugriff auf das Webinterface der Synology DiskStation ein: Über den Dateibrowser können sie dann auf den Datenbestand Ihres NAS zugreifen. Bei Netzwerkspeichern von QNAP und Thecus funktioniert das übrigens ganz ähnlich.

In nur 3 einfachen Schritten kommen Sie zum Ziel:

Schritt 1: Erst einmal muss Ihr dynamischer DNS-Eintrag konfiguriert werden. Öffnen Sie den DiskStation Manager und wählen sie im Bedienfeld den Eintrag „DDNS“. Wenn Sie bereits einen Eintrag besitzen, können Sie sich einfach einloggen. Andernfalls können Sie sich z.B. bei No-IP.com einen Eintrag registrieren.

DDNS-Einstellungen im Synology DiskStation Manager

Schritt 2: Da wir stets um Sicherheit bemüht sind, wollen wir das Webinterface nur per HTTPS freigeben. Öffnen Sie im Bedienfeld die Option „DSM-Einstellungen“. Im Reiter „HTTP-Dienst“ aktivieren Sie nun die HTTPS-Verbindungen und wählen eine Portnummer. Ich habe mich hier für die 1337 entschieden.

HTTPS-Verbindung mit Synology DiskStation Manager auf Port 1337

Schritt 3: Die Portweiterleitung muss jetzt noch aktiviert werden: Öffnen Sie dafür das Webinterface Ihres Routers und suchen nach der Option „virtueller Server“ oder „Portweiterleitung“. Hier tragen Sie die IP Ihrer DiskStation ein, für den internen sowie den externen Port wählen sie die eben vergebene Nummer (in meinem Fall 1337), das Protokoll ist TCP.

Sind die Einstellungen gespeichert, können sie über Ihren dynamischen DNS-Eintrag auf Ihre DiskStation zugreifen. Rufen Sie zum Test im Browser https://mein.dyndns.eintrag:1337 (DDNS-Name und Port entsprechend ersetzen) auf. Achten sie darauf, https anstelle von http zu verwenden. Vermutlich werden Sie darauf hingewiesen, dass die Verbindung nicht vertrauenswürdig ist. Das ist so auch ganz richtig, bestätigen Sie die Ausnahmeregel. Ab Sofort haben sie von überall Zugriff auf Ihre DiskStation. Achten Sie im Interesse Ihrer Sicherheit drauf, nur Passwörter zu vergeben, die eine gewisse Hürde darstellen und nicht sofort geknackt werden können.

NAS von Synology und QNAP finden Sie in unserem Shop.

DSM 4.0 veröffentlicht

Pünktlich zur CeBIT hat Synology den DiskStation Manager 4.0 (DSM 4.0), die neue Firmware für Disk- und RackStation, vorgestellt.

Besonders interessant für private User ist unter anderem die “Cloud Station”, für professionelle Nutzer bietet Synology ab jetzt auch einen DHCP-Server sowie eine Backup-Funktion für iSCSI-LUNs. Außerdem wurde die Menüführung vereinfacht und verbessert.

Da der Release jetzt offiziell ist, liefern wir alle unsere DiskStations ab sofort mit der neuen Version aus.

Wer sich weiter über den DiskStation Manager 4.0 Informieren möchte, findet bei Synology ausführliche Informationen.

Hier finden Sie unsere Synology Produkte.

DS1812+: 8-bay NAS von Synology verfügbar

Mit der DS1812+ bietet Synology jetzt erstmals ein 8-bay NAS. Dabei ist die DS1812+ auf bis zu 18 Laufwerke erweiterbar. Hierzu werden, analog zur DS1512+, zwei DX510 benötigt, die über die beiden eSATA-Anschlüsse an das Hauptgerät angeschlossen und über dessen Webinterface verwaltet werden.

Die Hardwarebasis hierfür bildet der Intel Atom D2700 (DualCore, 2x 2,13 GHz) zusammen mit 1GB DDR3-RAM. Bei aktivierter Link Aggregation sollen damit 194,4 MB/s beim Schreiben und 192,3 MB/s beim Lesen möglich sein. Besonders vorbildlich: Der Stromverbrauch ist mit 71,5W unter Volllast und nur 28,6W im Ruhezustand der Festplatten angenehm niedrig. – Auf Dauer schont das nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Unser erster Eindruck: Das Gerät macht einen genauso soliden Eindruck wie die beliebten 5-bay Server von Synology. Im Vergleich zu QNAP (TS-859 Pro+ und TS-879 Pro) punktet Synology mit dem niedrigeren Preis, im Gegensatz zum Thecus N7700PRO gibt’s mehr Features und einen Slot mehr. Wer demnächst ein 8-bay NAS erwerben möchte, sollte sich die DS1812+ also schon einmal genauer anschauen. Wenn die DiskStation noch um eine oder gar zwei DX510 erweitertet werden soll, sollte aber über ein RAM-Upgrade (auf bis zu 3GB) nachgedacht werden.

QNAP TurboNAS Roadshow

Alle Shows starten ca. 18 Uhr bis ca 20.30 Uhr.

QNAP: Neue Erweiterungen und neue Firmware

Mit der Firmware-Version 3.6 rüstet auch QNAP auf: Im Gegensatz zu Synology stehen hier (neben der ebenfalls vorhandenen Cloud) Features für den professionellen Einsatz im Vordergrund:

Mit Serverdiensten für Proxy, VPN und LDAP können weitere wichtige Netzwerkfeatures auf das NAS verlegt werden.

Neue Erweiterungsmöglichkeit: JB-1200U-RP

Mit der neuen Firmware unterstützen die TurboStations der x79-Serie nun auch eine neue Form der Erweiterung: Mit dem angekündigten JB-1200U-RP wird in naher Zukunft eine Erweiterung für 12 Festplatten verfügbar sein, die über das Hauptgerät verwaltet werden.

Synology DiskStation Manager 4.0 Beta

Ab 16.01. wird die neue Beta-Version des Synology DiskStation Managers (DSM) auf der Synology-Website zum Download bereitstehen.

Neben der neuen, verbesserten Benutzeroberfläche punktet die neue Firmware mit Apps für Android Tablets sowie den Kindle Fire. Außerdem wird erstmals der “Synology Cloud Service” vorgestellt, den wir uns in naher Zukunft noch einmal genauer anschauen werden.

Hinweis: Wir liefern unsere DiskStations bis zum Abschluss der Betaphase weiterhin mit dem DSM in der Version 3.2 aus.
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